1918: Zeitenwende – Kunst und Weltanschauung

Der Erste Weltkrieg ist verloren, die Weltwirtschaftskrise hat auch Deutschland in eine tiefe Depression gestürzt.

Ein Riss geht durch das Land. Demagogen von links und rechts bekämp­fen den neuen demokratischen Staat; die Menschen suchen nach Antworten auf die Krise.

In Worpswede träumen drei Künstler von neuen Welten: Heinrich Vogeler, der Pazifist und Kommunist; Fritz Mackensen, der nationalistisch gesinnte Vertreter einer »niederdeutschen Kunst«, und Bernhard Hoetger, der sein architektonisches Werk aus Versatzstücken völkischer Ideale und unterschiedlicher Weltkulturen gestaltet.

Die so unterschiedlichen Lebens- und Weltentwürfe dieser drei Künstler sind für die Ge­schichte der Künstlerkolonie Worpswede gleichermaßen prägend. Ihr Leben und ihre künst­lerische Entwicklung stehen im Mittelpunkt einer Werkschau am Originalschauplatz in Hoetgers Großer Kunstschau.

Mythos und Moderne - 125 Jahre Künstlerkolonie Worpswede
Die Große Sommerausstellung

Nur noch bis zum 14.9.2014
 
Große Kunstschau Worpswede
Ausstellung: "1918: Zeitenwende – Kunst und Weltanschauung"
Lindenallee 5 · Tel. 0 47 92 - 13 02
täglich 10 – 18 Uhr

Bild: Heinrich Vogeler,
Die Kriegsfurie, 1919, Heinrich Vogeler Stiftung/Haus im Schluh Worpswede

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