Brücke in die Vergangenheit und Künstlerherberge

Haus im Schluh
19. Juni bis 23. Oktober 2016

1920 erbaut Martha Vogeler das Haus im Schluh. Gemeinsam mit den drei erwachsenen Töchtern Mieke, Bettina und Mascha führt sie hier ab den zwanziger Jahren die zuvor auf dem Barkenhoff gelebte Tradition der Gastfreundschaft und des künstlerischen Lebens weiter. Lisel Oppel und Walter Müller sind die ersten, die sich anschließen. Später folgen der Argentinier Horacio Butler mit seinem Freund Badi, Alfred Kollmar und die Schriftsteller Gustav Regler und Manfred Hausmann. Alte Freunde sind zu Gast – nicht zuletzt Heinrich Vogeler. Auch Otto Modersohn mit seiner neuen Frau Louise Modersohn-Breling und Clara Rilke-Westhoff bleiben dem Haus freundschaftlich verbunden. Der später am Bauhaus berühmt gewordene Designer Wilhelm Wagenfeld hat hier zeitweilig eine kleine Werkstatt. Manfred Hausmann schreibt im Haus im Schluh seinen ersten Roman. In zwei Kabinetten zeigt das Museum neben der bestehenden Dauerausstellung eine Auswahl an Gemälden und Grafiken und dokumentiert die Zeit zwischen 1920 und 1930 im Schluh.



Ausstellungseröffnung: Sa, 18. Juni 2016, 16:30 Uhr.


Horacio Butler, Mädchen mit Blume, um 1926, Sammlung Haus im Schluh,
Foto: © Rüdiger Lubricht/Worpsweder Museumsverbund.