Willy Dammasch

Worpsweder Kunsthalle
19. Juni bis 23. Oktober 2016

Wie kurze Zeit zuvor schon Bernhard Hoetger folgt auch der Marinemaler Willy Dammasch (1887 – 1983) den Spuren Paula Modersohn-Beckers und gelangt 1922 von Hamburg nach Worpswede. In engem künstlerischem Austausch mit den Expressionisten Bram van Velde, Alfred Kollmar und seinem Freund Bernhard Hoetger findet Dam¬masch hier in den 1920er Jahren zu einem neuen Stil. Farbkräftige, ausdrucksstarke Porträts und Landschaften kennzeichnen fortan sein Werk, das heute nahezu in Vergessenheit geraten ist. Im Zentrum der Werkschau in der Worpsweder Kunsthalle steht der radikale Stilwandel Dammaschs als Wendepunkt. Ein Großteil der ausgestellten Bilder stammt aus Privatbesitz und wird erstmals öffentlich präsentiert. Die erste Ausstellung seines Gesamtwerkes dokumentiert seinen Wandel zum »modernen« Künstler und steht als Fallstudie für die künstlerischen Entwicklungen im Worpswede der »wilden Zwanziger«.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Werkverzeichnis der Gemälde.


Ausstellungseröffnung: Sa, 18. Juni 2016, 18:00 Uhr.



Abbildung: Willy Dammasch, Moormann, 1924, Öl auf Leinwand, Privatbesitz.

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