MEGALOPHONIA
Eröffnung der Videoinstallation
»Wacht auf! Steht auf!«
Am 5. März schallten aus vier Fenstern rund um dem Bremer Marktplatz vier Stimmen und unzählige Worte feministischer Manifeste. Aus der Performance entstand in den letzten Monaten eine eigenständige Video-Installation, mit der die Künstlerin Elianna Renner emanzipatorische Initiativen und Frauennetzwerke der letzten 150 Jahre akustisch, visuell und inhaltlich miteinader verschränkt. Feministische Manifeste, Streitschriften und theoretische Texte sind die Grundlage für diese vielschichtige Soundcollage aus 100 Zitaten unterschiedlicher Zeiten, Regionen und Kontexte. Das Ergebnis: Eine künstlerische Untersuchung, die sich bewusst dem Dialog widmet und sich in ihrer Vielstimmigkeit auch dem Widerspruch öffnet.
Die Video-Installation wird anlässlich 100 Jahre GEDOK in verschiedenen Kunstorten deutschlandweit gezeigt und feiert in der Großen Kunstschau im Rahmen der Ausstellung »Impuls Paula« Premiere. Sie wird dort bis einschließlich Sonntag, den 05. Juli 2026 zu sehen sein.
Begleitendes Eröffnungs-Programm
Grußworte
Stefan Borchardt, Künstlerische Leitung / Vorstand der Großen Kunstschau Worpswede
Nicole Giese-Kroner, 1. Vorsitzende des Künstlerinnenverbands Bremen, GEDOK
Gespräch
"Feministische Manifeste und politische Dimensionen von Künstlerinnenvereinigungen"
mit Elianna Renner, Künstlerin und Leitung von MEGALOPHONIA
Norah Limberg, Geschäftsleitung des Künstlerinnenverbands Bremen, GEDOK und
Stefan Borchardt, Direktor der Großen Kunstschau
Moderation: Friederike Bolte und Antonia Stich
anschließende Kurzführung
durch die Ausstellung »Respekt!« mit Kurator Stefan Borchardt, in der aktuell Werke von zehn (ehemaligen) GEDOK-Künstlerinnen zu sehen: Anna Bart, Regina Hennen, Wiebke Mertens, Christine Prinz, Cordula Schmidt, Ngozi Ajah Schommers, Marina Schulze, Sibylle Springer, Ottilie Reylaender, Clara Rilke-Westhoff
MEGALOPHONIA findet im Rahmen der Tagung Mapping Her* Studio statt.
Weitere Infos zur Tagung: paula150.de/tagung/
MEGALOPHONIA, Foto: © Uta Beyer