Zurück zu allen Events

Öffentliche Führung durchs ›Kaffee Worpswede‹

  • Tourist Information Bergstraße 13 27726 Worpswede Deutschland (Karte)

Bernhard Hoetgers verrückte Architektur

Nach der mehrjährigen Restaurierung laden die Gästeführer zu einer besonderen Führung durch das ›Kaffee Worpswede‹ ein.

Einstündige Führung inkl. Eintritt in die Große Kunstschau
Kosten: 17 €
Treffpunkt: Tourist-Information
Buchung: www.worpswede-touristik.de

›Kaffee Worpswede‹

Hoetger, einer der bedeutenden Bildhauer des deutschen Expressionismus, entwarf 1925 das ›Kaffee Worpswede‹ – ein backsteinernes Gesamtkunstwerk mit überraschenden Rundungen, geschwungenen Balken und einem Gastraum, in dessen Mitte die Weltenesche aus der nordischen Mythologie emporsteigt.

Das Gebäude war nicht nur als Kaffeehaus gedacht, sondern bot Raum für Kunst, Ausstellungen und Begegnungen – die Worpsweder Bevölkerung quittierte die ungewohnte Architektur mit dem liebevollen Spitznamen ›Kaffee Verrückt‹. Kurz darauf ergänzte Hoetger das Ensemble durch die Große Kunstschau, die gemeinsam mit dem Kaffee und dem heutigen Sitz der Kulturstiftung ein einzigartiges Ensemble auf dem Weyerberg bildet.

Heute gilt das ›Kaffee Worpswede‹ als eine der bedeutendsten expressionistischen Backsteinarchitekturen Deutschlands.

Nach einer aufwändigen, mehrjährigen Restaurierung ist Hoetgers außergewöhnliches Bauwerk nun wieder in seiner ursprünglichen Gestalt erlebbar: Freigelegte Deckenmalereien, die wiederhergestellte hintere Terrasse mit den originalen zehn Moorfrauen und der wiedereröffnete Durchgang zur Großen Kunstschau lassen erahnen, was Hoetger einst vor Augen hatte.

Die Gästeführer Worpswede–Teufelsmoor bieten jeden Freitag um 16 Uhr eine öffentlich Führung durch das ›Kaffee Worpswede‹ an.
September und Oktober jeden Freitag um 16 Uhr.
Ab November jeden 1. und 3. Freitag im Monat um 16 Uhr.

Kaffee Worpswede Vorderansicht

Vorderansicht Kaffee Worpswede - Bernhard Hoetger

Zurück
Zurück
3. September

›Kunststunde‹ im Barkenhoff

Weiter
Weiter
4. September

Vortrag von Prof. Jürgen Teumer im Haus im Schluh