Worpsweder Kunsthalle 

TERRA INCOGNITA

14. 11.2026 bis 7. 3. 2026

Unterwegs zwischen Wirlichkeit und Imagination

Christine Steyer / Jürgen Strasser

Mit dem Projekt ›Lab of Imagination‹ stellt das Künstlerduo Christine Steyer / Jürgen Strasser die Welt als vielschichtiges Kontinuum aus Zeit, Materie, Erinnerung und Imagination dar. Ausgewählte Fotoarbeiten sind ab dem 15. November 2026 in der Worpsweder Kunsthalle zu sehen.

Seit 2023 beschäftigen sich Christine Steyer und Jürgen Strasser in ihrem ›Lab of Imagination‹ mit der Schnittstelle zwischen organischer Natur und innerer Gedankenwelt. Dabei entstehen abstrakte und surreale Bildkompositionen, die nun erstmals im Rahmen einer umfangreichen Ausstellung gezeigt werden. Vom 15. November bis zum 7. März können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung ›TERRA INCOGNITA. Unterwegs zwischen Wirklichkeit und Imagination‹ in der Worpsweder Kunsthalle entdecken.

Die intensive Naturbeobachtung der beiden Kunstschaffenden lässt mit Hilfe von Smartphone, Spiegelreflexkamera und den Möglichkeiten der digitalen Dunkelkammer eine eigene Welt entstehen, die durch den Reichtum an Formen und Gebilden eine neue Art von Schönheit schafft. Es entstehen surreale Hybride, die zwischen Vertrautheit und Entfremdung, zwischen Wirklichkeit und Imagination schwanken.

Die teils großformatigen Fotoarbeiten, ergänzt durch ein eigens für die Ausstellung erstelltes Video, laden die Besucherinnen und Besucher auf eine Augenreise in eine unbekannte Welt ein. Sie entdecken Gesichter, Pflanzen und wundersame Wesen, tauchen in Landschaften ein, schauen auf Gebirgszüge und Flussläufe hinunter oder erkunden entfernte Galaxien.

Veranstaltungen zur Ausstellung

Artist Talks

An drei Sonntagen lädt das Künstlerduo in die Worpsweder Kunsthalle ein, um gemeinsam

mit den Besucherinnen und Besuchern in die ›TERRA INCOGNITA‹ zu reisen:
29. November, 31. Januar und 28. Februar
Jeweils um 11.30 Uhr.
Für den Besuch der Veranstaltungen fällt nur der Museumseintritt an.

Klangmeditation im Museum

Kunst und Klang in entspannter Atmosphäre: Am 21. Januar und 18. Februar, jeweils um 9:30 Uhr, lädt die Worpsweder Kunsthalle zum Soundbath mit Reiki-Meisterin Franni Freyer ein. Die sanften Klänge der Quarzkristall-Klangschalen inmitten der Ausstellung ›Terra incognita‹ schenken Ruhe und stimmen auf die Kunst ein. Anschließend führt die künstlerische Leiterin Cornelia Hagenah exklusiv durch die Fotoarbeiten des Künstlerduos.

Keine Vorkenntnisse nötig; dicke Socken und eine Decke dürfen gern mitgebracht werden. Kosten: 28 Euro. Begrenzt auf 15 Personen, Anmeldung unter franni.ellert@gmx.de.

Nächster Termin

»Unsere Arbeiten bieten Raum, darüber nachzudenken, wie sich Realitäten sowohl in der Welt als auch in uns selbst aufbauen, auflösen und neu kartieren – dabei blicken wir auf nicht mehr als auf die Schwelle zwischen Land und Meer.«

(Christine Steyer / Jürgen Strasser)

Hans am Ende, Frühling

Worpsweder Kunsthalle

Die ständige Sammlungspräsentation

Tradition trifft Moderne


Die Worpsweder Kunsthalle zeigt dauerhaft Werke der ersten Generation von Worpsweder Malern und Malerinnen, die das kleine Moordorf um die Jahrhundertwende zum Künstlerort gemacht haben. Neben Werken von Fritz Mackensen, dem Gründer der Künstlerkolonie, Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler präsentiert die Kunsthalle auch Arbeiten von Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker, die als Wegbereiterin der Moderne gilt. Sie brach mit den Vorbildern der ersten Generation und verfolgte ihre eigene Auffassung von Einfachheit und Größe in der Kunst.

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