Otto Meier: Gefäße

Große Kunstschau Worpswede
bis 7. März 2021


Sechzig Gefäßplastiken Otto Meiers begegnen im alten Verkaufsraum der Großen Kunst-schau der Architektur Bernhard Hoetgers. Damit erfährt der 1996 verstorbene Worpsweder ›Töpfer‹ – nach einer Einzelausstellung in der Worpsweder Kunsthalle im Jahr 1976 – eine in diesem Umfang erstmalige museale Würdigung an seinem jahrzehntelangen Arbeitsort. Der Universalkünstler Bernhard Hoetger hat in Bremen mit der Böttcherstraße und in Worpswede vor allem mit der Großen Kunstschau und dem Kaffee Worpswede architektonische Zeichen gesetzt. An und für beide/n Orte/n arbeitete auch der Keramiker Otto Meier. Über Hoetger kam der studierte Bildhauer und Architekt 1925 zur Keramik und war einige Jahre in Hoetgers Kunsthütten tätig. Heute darf und muss man Otto Meier als einen der wichtigsten Worpsweder Künstler benennen, der völlig zurecht in seiner ›Kunst des Töpferns‹ internationale Anerkennung erfährt. Dank der großzügigen Kooperationsbereitschaft seiner Tochter, Susanne Meier, ist es der Großen Kunstschau möglich Meiers Gefäßplastiken in diesem Umfang zu präsentieren. Bis einschließlich 7. März 2021 wird diese fulminante Setzung in der Großen Kunstschau zu sehen sein.

Abb.: Otto Meier, Gefäße, Foto: © Werner J. Hannappel, © VG Bild-Kunst, Bonn 2020