Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch - Anbruch einer Neuen Zeit?

Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch

Die Jubiläumsausstellung der Worpsweder Museen

27. März bis 6. November 2022

 

Heinrich Vogeler. Der Neue Mensch – Anbruch einer neuen Zeit?
 

Die Ausstellung in der Großen Kunstschau bezieht sich unmittelbar auf die Schau im Barkenhoff. Hier steht der Gegenwartsbezug Vogelers im Mittelpunkt. Was hat Vogeler uns heute zu sagen? Wie können Kunst und Kultur angesichts der gegenwärtigen und für die nahe Zukunft zu erwartenden ökologischen, sozialen und technologischen Herausforderungen Stellung beziehen und einen relevanten Beitrag zu den uns bedrängenden gesellschaftlichen Fragen leisten? Stehen auch wir – wie Vogeler in seiner eigenen Wahrnehmung vor 100 Jahren – am Anbruch einer neuen Zeit? Im Neuen Teil der Großen Kunstschau befragen 19 Künstler*innen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Gegenwart. Hat der Homo Sapiens noch eine Überlebenschance? Gibt es noch Utopien? Was bedeutet heute Freiheit? Wie steht es um die Menschenwürde? Wie können wir dem Klimawandel begegnen? Und über allem schwebend die zentrale Frage, die uns alle bewegt: Wollen wir so leben? Wie wollen wir leben? Durch diese Vergegenwärtigung Vogelers wird das Künstlerdorf Worpswede einmal mehr als ein Ort erlebbar, in dem sich Tradition und Gegenwart, Kunsthistorie und aktuelles Kunstschaffen produktiv berühren und befruchten.

Ausgehend von Heinrich Vogelers Gemälde Anbruch einer neuen Zeit entspinnt sich im Neuen Teil der Großen Kunstschau ein intensiver Dialog zwischen Arbeiten, die die genannten Fragen aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Die beteiligten Künstler*innen sind: Anna Artaker und Meike S. Gleim, Florian Aschka und Larissa Kopp, Thomas Behling, Sylvie Boisseau und Frank Westermeyer, Alessandro Cemolin, Clément Cogitore, Sokari Douglas Camp, Maarten Vanden Eynde, Julia Faber, Kristian von Hornsleth, Jannine Koch, Luise Marchand, Arthur Metz, mischer’traxler, Mwangi Hutter, OMA, Oliver Ressler, Yara Said und Jakob Wirth.

 

Die AusstellungssektionWerden zeichnet im Barkenhoff diepersönlichen und stilistischen Stationen nach,die Vogeler durchlebt. Die Ausstellungen Kunst für allein der WorpswederKunsthalle und Das Leben gestaltenim Haus imSchluh stellen das Grafische Werk und die AngewandteKunst Vogelers detailliert vor.

 

Mit der Jubiläumsausstellung zu dem wohl wichtigsten aus Bremen stammenden Künstler Heinrich Vogeler, der in Worpswede berühmt geworden ist, gelingt ein kultureller Brückenschlag zwischen Bremen und Worpswede. Dieser wird unterstrichen durch die doppelte Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil sowie des Präsidenten des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Bürgermeister Andreas Bovenschulte

 

Alle Informationen zu Ausstellung, Begleitprogramm und Film
www.vogeler22.de

 

Große Kunstschau Worpswede
Lindenallee 5
T. 04792 – 13 02
Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet

 

Abbildung: 
Mwangi Hutter
Dark Golden Ease 2019
Wachs, Leinwand, Pigmente, Blattgold
148 x 51 x 113 cm
Mwangi Hutter & galerie burster
© Mwangi Hutter / Nacho González (CAAM)
 

Larissa Kopp und Florian Aschka Queer Revolutionaries...?, 2017 C-Print 83,5 x 140,2 cm Larissa Koop & Florian Aschka Foto: die Künstler
Maarten Vanden Eynde The Last Human, 2017 Replik eines menschlichen Skeletts, elektrische Komponenten, Beton 190 x 90 x 25 cm Maarten Vanden Eynde Foto: Philippe De Gobert
Arthur Metz U-Bahn Treter, Ausstellungsansicht, 2021 Aquarell auf Papier 150 x 200 cm Galerie Elisabeth & Reinhard Hauff und der Künstler. Foto: Bernhard Kahrmann
Kristian von Hornsleth Buy a Homeless, Ausstellungsansicht 2017 100 Fotos 50 x 38 cm Courtesy of the artist
Julia Faber Where There's Grazers, There's Hunters, 2017 Öl und Tusche auf Leinwand 110 x 200 cm Leihgabe, Jakob Zehethofer Foto: Julia Faber
Sokari Douglas Camp Green Leaf Barrel, 2014 Stahl, Plexiglas, Ölfass 190 x 163 x 143 cm Image courtesy the artist and October Gallery, London
Jannine Koch I can't breathe, 2017 Öl und Sprühfarbe auf Leinwand 60 x 100 cm © Jannine Koch
Förderer Worpsweder Museumsverbund e. V.