100 Jahre Haus im Schluh

Stätte künstlerischer Produktion
21. November 2021 bis 6. März 2022

Während die erste Ausstellung zum 100. Jubiläum des Haus im Schluh der Person Martha Vogeler, ihrem Einfluss auf das Werk Heinrich Vogelers sowie ihrer emanzipatorischen Kraft, mit der sie das Projekt Haus im Schluh aufbaute, gewidmet ist, stellt die zweite Ausstellung das Haus im Schluh als Ort der künstlerischen Produktion in seiner ganzen Vielfalt vor. »Leben mit der Kunst« ist das Motto der »Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh« bis heute. Doch was bedeutet das? Gemeint ist die Produktivität im Bereich der Kunst. Seit der Gründung 1920 haben nicht nur Martha Vogeler und ihre Töchter das Haus im Schluh als Lebensort gewählt. Für zahlreiche, zum Teil heute international bekannte Künstlerinnen und Künstler – Maler, Literaten, Filmschaffende und Schauspieler – diente es als Unterkunft auf Zeit, Anlaufstelle für erste Schritte ins Künstlerleben oder Refugium für das Abschließen einer literarischen Arbeit. Der Schluh ist eine Gemeinschaft von Individualisten. Dieser Ort ist legendär für seine Ruhe, die gelassene und heitere Lebensart und seine Akzeptanz für die Besonderheiten des künstlerischen Schaffensprozesses.

Ergänzend dazu zeigt das Museum die Kabinettausstellung ÜBER LEBENSSPUREN. Jost Wischnewski – Fotografie/Installation. Die Ausstellung greift das gesellschaftliche Engagement von Martha Vogeler und Heinrich Vogeler auf und spannt einen Bogen zu den relevanten Themen der Gegenwart. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Textbeitrag von Raimar Stange.

Abb.: Horacio Butler, Worpsweder Schützenfest, 1922, Öl auf Pappe, Sammlung Peter Elze, Foto: © Rüdiger Lubricht/Worpsweder Museumsverbund

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