PAULAS WELT – Annäherung an eine Legende

Worpsweder Kunsthalle
PAULAS WELT – Annäherung an eine Legende
Hommage an Paula Modersohn-Becker

12. März bis 10. September 2017

Vor 110 Jahren verstarb die Malerin Paula Modersohn-Becker (1876 Dresden – 1907 Worpswede) 31jährig, kurz nach der Geburt ihres ersten Kindes, im Hause ihres Ehemannes Otto Modersohn – von den Kollegen im Dorf kaum wahrgenommen, von der Presse verrissen, vom Dichter-Freund R. M. Rilke in seiner Worpswede-Monografie nicht erwähnt.

Erst posthum ehrt er sie im »Requiem für eine Freundin«. In nur zehn Jahren hatte Paula Modersohn-Becker unbemerkt von ihren Malerkollegen ein Werk von beeindruckender Qualität geschaffen, das über 750 Gemälde sowie weitere Zeichnungen und Radierungen umfasst. Heute gilt die Künstlerin als bedeutende Wegbereiterin der Moderne.

Doch wer war Paula Modersohn-Becker, in welchem Kreis lebte und arbeitete sie, welche Vorbilder hatte sie? In welchem Zeitgeist entstand ihr Werk, das einerseits von den Menschen und der Landschaft Worpswedes, andererseits durch die Besuche in der Kunstmetropole Paris geprägt war. Diesen Fragen spürt die Ausstellung nach.

Ausstellungseröffnung am Samstag, den 11. März 2017, um 18 Uhr.

Gerne können Sie sich hier die Einladung herunterladen: Einladung zur Ausstellungseröffnung.

Worpsweder Kunsthalle
Bergstraße 17
Tel. 04792 1277
Di-So 10-18 Uhr, montags geschlossen!


Abbildung: Clara Rilke-Westhoff, Porträt Paula Modersohn-Becker (Ausschnitt), 1908, Bronze, Neuguss, Foto: © Rüdiger Lubricht.