Worpswede – 125 Jahre Gegenwart

Das Künstlerdorf Worpswede feiert seinen 125. Geburtstag!
Jubiläumsprogramm 2014 der Worpsweder Museen und der Gemeinde

Zwischen Hamburg und Bremen, inmitten der einzigartigen Landschaft des Teufelsmoors, liegt das international bedeutende Künstlerdorf Worpswede. 

Bis vor 125 Jahren war der Ort ein unbekanntes und ärmliches Moordorf. Doch dann geschah 1889 das völlig Unerwartete: Drei junge Maler aus Düsseldorf, die den Sommer in Worpswede verbracht hatten, waren so begeistert von dem Ort, der kargen, urtümlichen Landschaft und ihren dramatischen Himmelsstimmungen, dass sie beschlossen, sich hier niederzulassen. Wie viele andere Künstler in Europa kehrten sie den Großstädten und Kunstakademien den Rücken, um eine von der Natur inspirierte Kunst zu schaffen. Innerhalb weniger Jahre wurde Worpswede zu einer Pilgerstätte für Künstler und Sinnsucher und zur bekanntesten Künstlerkolonie Deutschlands.

Worpswede ist heute einer von rund 50 Künstlerorten, die in der 
Europäischen Vereinigung der Künstlerkolonien (euroArt) zusammenarbeiten. Ihn zeichnet besonders aus, dass den Malerpionieren der ersten Stunde immer neue Generationen von Künstlern nachgefolgt sind, so dass Worpswede bis heute ein lebendiges Künstlerdorf geblieben ist. Der Ort ist auch gegenwärtig Anziehungspunkt für Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt und bietet seinen Gästen ein vielfältiges Kulturangebot und eine lebendige Kunstszene. Einzigartig ist die Worpsweder Museumslandschaft.

Die vier zentralen Museen des Ortes gewähren einen umfassenden Einblick in den faszinierenden Worpsweder Kunstkosmos. Wechselnde Ausstellungen internationaler und zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler schaffen spannende Dialoge zwischen alter und neuer Kunst.

Das Jubiläum 2014 begehen die vier zentralen Worpsweder Museen mit einem gemeinsa­men Ausstellungsreigen, der im Februar mit einer Präsentation der gesammelten Schätze der vier Häuser beginnt, im Mai mit einer »Großen Sommerausstellung« seinen Höhepunkt findet und im Herbst und Winter mit zwei zeitgenössischen Ausstellungen ausklingt. Der Bogen spannt sich dabei von den Anfängen im Jahr 1889 bis in die Gegenwart, von den Worpsweder Malern der ersten Stunde bis hin zu zukunftsweisenden künstlerischen Positionen.

„Zeitspeicher – Vier Häuser für die Kunst!“
Die Frühjahrsausstellung der Worpsweder Museen vom 9.2. bis 27.4.2014

„Mythos und Moderne – 125 Jahre Künstlerkolonie Worpswede“
Die Große Sommerausstellung der Worpsweder Museen vom vom 11.5 bis 14.9.2014

„INPUT/OUTPUT – Schnittpunkt Worpswede. Worpswede zeitgenössisch 2014“
Die Herbst- und Winterausstellung der Worpsweder Museen vom 28.9.2014 bis 25.1.2015

HIER ZUM DOWNLOAD: DAS AKTUELLE PROGRAMM SOMMER _HERBST 2014

Bild: Fritz Overbeck, 
In den Wiesen II, um 1900, Kunstsammlung der Kreissparkasse Osterholz

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