100 Jahre Haus im Schluh

Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
Jubiläumsausstellung
Haus im Schluh
21. Juni bis 1. November 2020


Nach der Gründung der Worpsweder Kunsthalle 1919 wird im Jahr 1920 mit der Gründung des Haus im Schluh ein weiterer entscheidender Meilenstein in der Weiterentwicklung Worpswedes von der bekanntesten deutschen Künstlerkolonie zu dem bis heute lebendigen Künstlerdorf gesetzt. Während allerorts in Europa die Künstlerkolonien der Vergangenheit angehören, wird in Worpswede ein neues, bis heute weiterwirkendes Kapitel in der Kunst- und Kulturgeschichte des Ortes aufgeschlagen.

Martha Vogeler, die erste Ehefrau und langjähriges Modell des Universalkünstlers Heinrich Vogeler, wagt 1920 – nach der Trennung von ihrem Mann – einen für die damalige Zeit sehr mutigen Schritt: Gemeinsam mit ihren drei Töchtern gründet sie 1920 das Haus im Schluh, überführt das Frühwerk des Künstlers dorthin und baut sich eine eigenständige wirtschaftliche Existenz auf. Der Grundstein der heutigen Museumssammlung ist gelegt.

2020 feiert das Haus im Schluh seinen 100. Geburtstag und würdigt Martha Vogelers Entwicklung von der Muse ihres Mannes zur eigenständigen Unternehmerin und wichtigen Worpsweder Kultur-Akteurin: In zwei Sonderausstellungen im Sommer und Herbst 2020 werden die beiden so unterschiedlichen Rollen Martha Vogelers (und ihre Entwicklung von der einen zur anderen) eingehend beleuchtet und neu bewertet.

Abb.: Heinrich Vogeler, Porträt Martha Vogeler, 1910, Öl auf Leinwand,
Dauerleihgabe an die Heinrich Vogeler Stiftung Haus im Schluh Worpswede,
Foto: © Rüdiger Lubricht/Worpsweder Museumsverbund


Abb.: , Foto: © Rüdiger Lubricht/Worpsweder Museumsverbund



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