Jeanne Mammen

28. Juni bis 1. November 2015

Im Barkenhoff wird das differenzierte Œuvre der in Berlin geborenen Künstlerin Jeanne Mammen (1890-1976) vorgestellt. Malerei und Zeichnung studierte sie in Paris, Brüssel und Rom. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs kehrte Mammen nach Berlin zurück, wo sie bis zu ihrem Tod lebte und arbeitete.

Frühe Skizzenbuchblätter, Aquarelle und Zeichnungen belegen die grafische Virtuosität der Künstlerin. Bekannt wurde Mammen, die sich in den 1920er Jahren als Illustratorin und Modezeichnerin einen Namen machte, insbesondere als gesellschaftskritische Chronistin des mondänen Berliner Großstadtlebens.

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten führte zu einer abrupten Unterbrechung ihres Erfolgs und zum Rückzug aus dem offiziellen Kunst- und Kulturbetrieb. Mammen entschied sich für einen radikalen Bruch mit der realistischen Malerei, was sich in verschiedenen Werkphasen seit Mitte der 1930er Jahre dokumentiert. Die Ausstellung zeigt diese einzigartige stilistische Entwicklung anhand ausgewählter Exponate.


Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Jeanne-Mammen-Stiftung e.V. und der Jeanne-Mammen-Stiftung realisiert.


Hier zum DOWNLOAD: EINLADUNG und  PROGRAMMBROSCHÜRE zur Großen Sommerausstellung der Worpsweder Museen

Abbildung: Jeanne Mammen, Sie repräsentiert (Faschingsszene) (Ausschnitt), o. J. (um 1928), Aquarell und Bleistift, Privatsammlung Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: Mathias Schormann



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