Paulas Worpswede »…es ist ein Wunderland«

Große Kunstschau
Paulas Worpswede
»…es ist ein Wunderland«
25. Juni bis 5. November 2017

»Worpswede, Worpswede, Worpswede! [...] es ist ein Wunderland, ein Götterland.« So schreibt Paula Modersohn-Becker in ihrem Tagebuch über die Künstlerkolonie, in die sie 1898 als Malschülerin von Fritz Mackensen kommt. Tief beeindruckt von der Worpsweder Landschaft mit ihren leuchtenden Birken, dem geheimnisvollen Licht und dem einfachen bäuerlichen Leben gerät sie in einen Schaffensrausch. Doch für die junge Malerin wird das Dorf auch zum Schauplatz ihres Ringens nach einer eigenen und wahrhaftigen Kunst.

Beeinflusst durch die künstlerische Moderne, die sie in Paris kennenlernt, schafft sie ihren eigenen Kunstkosmos, den sie sorgfältig vor der Öffentlichkeit verbirgt.

Die Ausstellung in der Großen Kunstschau führt an Paula Modersohn-Beckers Worpsweder Sehnsuchtsorte: Weyerberg und Zionskirche, hoher Himmel und karge Landschaft, wie sie sich zu Lebzeiten der Malerin darstellten. Gezeigt wird dabei nicht nur der Blick Paula Modersohn-Beckers auf »ihr« Worpswede – auch mithilfe von Tagebuchnotizen –, Werke der Maler der ersten Generation ergänzen dieses Zeitpanorama und erzählen zugleich die Geschichte der Künstlerkolonie aus einem überraschend anderen Blick neu.

Große Kunstschau
Worpswede Lindenallee 5
Tel. 04792 1302

täglich 10-18 Uhr, auch montags!

Aussstellungseröffnung am Sonntag, 25. Juni, um 11.30 Uhr.

Abbildung: Fritz Mackensen, Herbst im Moor, 1896, Öl auf Leinwand, Niedersächsische Sparkassenstiftung, Dauerleihgabe an die Kulturstiftung Landkreis Osterholz, Foto: © Worpsweder Museumsverbund.