Der Worpsweder Museumsverbund

Gemeinsam mehr erreichen! Vier Museen – ein Programm!

Die Worpsweder Museumslandschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als ein Nebeneinander unterschiedlicher, zumeist aus privater Initiative entstandener Institutionen entwickelt.

Zwischen 2007 und 2012 nutzten die bis dahin unabhängig voneinander arbeitenden Worpsweder Museen Barkenhoff, Große Kunstschau, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle die einmalige Chance, sich gemeinsam grundlegend zu erneuern.

Das mit EU-Mitteln in Millionenhöhe geförderte Großprojekt »Masterplan Worpswede« ermöglichte es, die Museumsbauten umfassend zu modernisieren und zu erweitern. Darüber hinaus schlossen sich die vier zentralen Museen des Künstlerdorfes zum »Worpsweder Museumsverbund« zusammen und entwarfen ein gemeinsames inhaltliches Konzept.

Im Zentrum der Zusammenarbeit steht neben der häuserübergreifenden Ausstellungsplanung das gemeinsame Marketing der Museen. Die neue Tourist-Information Worpswede und das Besucherleitsystem erweitern die museale Erneuerung zu einer kulturtouristischen Gesamtstrategie für das Künstlerdorf Worpswede.

Nach einer zweijährigen Bauphase präsentieren sich die Worpsweder Museen den Besuchern seit Mai 2012 in neuem Glanz und mit einem gemeinsamen Ausstellungsprogramm. Innerhalb des Museumsverbundes leistet jedes Haus mit seiner Geschichte und seinem Profil einen unverwechselbaren Beitrag zum Gesamterlebnis des Künstlerdorfes Worpswede.

Die Museen zeigen im Sommer Ausstellungen zu einem gemeinsamen Thema, die ein breites Publikum ansprechen und neue Besucher zum Entdecken der Worpsweder Kunst einladen. Im Herbst steht mit der Reihe »Worpswede zeitgenössisch« die aktuelle Kunst im Mittelpunkt. Sie eröffnet mit überraschenden Impulsen aus der heimischen wie internationalen Kunstszene neue Perspektiven auf die Worpsweder Kunstgeschichte. Im Winter und Frühjahr schließlich geben thematische Einzelausstellungen in den vier Häusern vertiefende Einblicke in den vielfältigen kreativen Kosmos des Künstlerdorfes.