Von den Worpsweder Malern der Gründergeneration über Paula Modersohn-Becker zu Bernhard Hoetger

Die Große Kunstschau mit ihrer unverwechselbaren von Bernhard Hoetger entworfenen Architektur wird im Jahr 1927 für die Werke der expressiven Künstler eröffnet. Die Tageslichtbeleuchtung erzeugt im kreisrunden Ausstellungsraum – der Rotunde − eine eigentümliche Stimmung, in der sich heute die Schatzkammer der »Alten Worpsweder« befindet.

Hier wird ein repräsentativer Querschnitt der Kunst der Gründergeneration gezeigt: Moorlandschaften, Wolken- und Birkenbilder, Mondnächte und Bauern sind auf Arbeiten von Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende und Carl Vinnen zu entdecken. Auch Heinrich Vogeler ist mit seinem berühmten »Sommerabend« und weiteren Werken präsent.

Ergänzt wird die Dauerausstellung durch mehrere Gemälde von Paula Modersohn-Becker und Ottilie Reylaender, die sich einer moderneren, expressiveren Handschrift bedienten. Neben Bernhard Hoetger, dessen vielseitiges Schaffen mit Skulpturen, Bildern, Möbeln und Kunsthandwerk einen ganzen Raum füllt, wird auch dessen Umkreis in Worpswede der 1920er- und 1930er-Jahre in der Dauerausstellung beleuchtet.

Große Kunstschau Worpswede
Lindenallee 5
27726 Worpswede
Tel.: 04792 – 1302

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Abb.oben : Carl Vinnen: Weg ins Moor (Ausschnitt), 1900, Öl auf Leinwand, 153 x 192 cm, Sammlung der Kreissparkasse Osterholz/Dauerleihgabe an die Große Kunstschau Worpswede, Foto: © Worpsweder Museumsverbund.

Abbildungen unten: Foto 1-4 © Jörg Sarbach; Foto 5-7 © Worpsweder Museumsverbund (Werke: Sammlung der Kreissparkasse Osterholz/Dauerleihgabe an die Große Kunstschau Worpswede)

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