Hartmut Neumann

Worpswede zeitgenössisch 
Ausstellung im Barkenhoff
18. März bis 27. Mai 2018

Die Frühjahrsausstellung im Barkenhoff stellt den Künstler Hartmut Neumann vor. Der Maler, Grafiker und Fotograf, 1954 in Delmenhorst geboren, studierte von 1976 bis 1980 Malerei und Grafik an der Hochschule für Gestaltung in Bremen. Schon früh wurde er mit wichtigen Preisen wie dem Kunstpreis des Deutschen Künstlerbundes (1988) ausgezeichnet, Stipendien führten ihn ins europäische Ausland, etwa Paris und Rom. Seine Gemälde, Fotografien und Rauminstallationen werden seit Anfang der 1980er Jahre in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Der Künstler lebt in Köln und Braunschweig und hat seit 1992 eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig inne.

Das Werk Hartmut Neumanns ist geprägt von einer einzigartigen, phantastisch wirkenden Bildsprache, mit der er eine eigene Welt zu konstruieren scheint: Elemente des Realen treffen auf Unwirkliches, leuchtende Farben, aber auch düstere Hintergründe bestimmen seine utopischen Szenerien. Sie zeigen eine abstrakte, artifizielle  Inszenierung der Natur, die der Künstler in subjektiver ästhetischer Sicht zu unbekannten Landschaften werden lässt.

Wie bei den befreundeten Künstlern Norbert Schwontkowski und Thomas Hartmann, dessen Arbeiten der Barkenhoff im Frühjahr 2016 präsentierte, sind auch die spezifischen malerischen Ansätze Neumanns von großer Bedeutung für die Kunstszene in Bremen; hier feierte er seine ersten Erfolge und startete seine internationale Karriere.

Ausblick: Im Frühjahr 2019 ist eine Ausstellung mit Werken von Norbert Schwontkowski geplant.

Barkenhoff
Ostendorfer Straße 10
Info-Telefon: +49(0)4792.3968

Ausstellungseröffnung:

Abbildung: Hartmut Neumann, Baumloch, 2009/2010, Öl auf Leinwand, 120 x 70 cm, Privatbesitz, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: Alistair Overbruck, Köln.