Worpsweder Meisterwerke auf Reisen

Das internationale Interesse an Paula Modersohn-Becker und der Worpsweder Künstlerkolonie hält weiterhin an. Vom 15. September 2018 bis 27. Januar 2019 zeigt das Museum Prins Eugen Waldemarsudde in Stockholm die große Ausstellung »Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder Künstlerkolonie«. Es ist die allererste Präsentation der Worpsweder Künstler in Schweden. Der Barkenhoff, die Große Kunstschau, die Worpsweder Kunsthalle und das Haus im Schluh un-terstützen das Projekt mit insgesamt 35 hochkarätigen Leihgaben von Paula Modersohn-Becker, Ottilie Reylaender, Heinrich Vogeler, Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Hans am Ende und Fritz Overbeck. Gemälde wie das große Triptychon Die trauernde Familie und Torfkähne auf der Hamme von Mackensen, Mädchen mit Schafen am Weyer II und Mädchen mit schnullerndem Kind von Modersohn-Becker, Am Heiderand von Vogeler oder Die Geschwister von Ottilie Reylaender sind somit erst wieder ab Februar 2019 in Worpswede zu sehen. Erstmalig verlässt auch der berühmte Frühling von Heinrich Vogeler das Haus im Schluh. In der Zwischenzeit zeigen die Worpsweder Museen den »Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2018« und »Resonanzen«. Als unmittelbare Folgeausstellung von »Kaleidoskop Worpswede« werden Gemälde der Klasse von Heike Kati Barath von der HfK Bremen präsentiert. Die Klasse Barath hat sich dank zweier Aufenthalte in den Künstlerhäusern Worpswede im Laufe der großen Gemeinschaftsausstellung mit den einzelnen Ausstellungsstationen auseinandergesetzt und wird auf »Kaleidoskop Worpswede« reagieren.

Hier gibt es einen kleinen Einblick in die Ausstellung
Nähere Infos zur Ausstellung in Stockholm unter www.waldemarsudde.se


Abb.: Ausstellungsansicht im Museum Prins Eugens Waldemarsudde, Foto: © Worpsweder Museumsverbund


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