Vortrag: Von Malweibern und liebenswürdigen Dilettantinnen - Frauen in den Künstlerkolonien um 1900

 

Dass Frauen wie Paula Modersohn-Becker die Kunst zum Beruf machten, verstieß um 1900 gegen herrschende Konventionen. Künstlerkolonien boten den so genannten »Malweibern« einen willkommenen Freiraum: Hier konnten sie unbehelligt von gesellschaftlichen Erwartungen zu Pinsel und Palette greifen. Doch obwohl sie herausragende Werke schufen, gerieten die meisten von ihnen später in Vergessenheit.

Dr. Katja Pourshirazi (Leiterin Overbeck-Museum, Bremen) zeichnet nach, mit welchen Hemmnissen die Künstlerinnen zu kämpfen hatten und wie lang der Weg zu künstlerischer Selbstbestimmung war.

Referentin: Katja Pourshirazi, Leiterin Overbeck-Museum, Bremen
Eintritt: 10 Euro (erm. 8 Euro), freier Eintritt für die Mitglieder der Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft e.V.

Der Vortrag wird gefördert von der Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft e.V.

Abb.: Künstler und Künstlerinnen arbeiten in der Natur, um 1900, Fotoarchiv Worpsweder Verlag

 


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